Souvenir-Strickjacke

{Spuren von Werbung – Produktnennung}

 

Ausnahmsweise mal keine Wollerbeverwertung, sondern ein wolliges Andenken an einen Aufenthalt im schönen Straubing in Bayern vor fast genau einem Jahr.

Der Wollladen dort ist einfach wunderbar und charaktervoll, was auf meinen wackligen Handyfotos nicht ganz zur Geltung kommt.

Der Dackel der Besitzerin ist das Maskottchen des Ladens, begrüßt alle Kunden und lässt sich durchkraulen. Auch dem reduzierten Winterangebot konnte ich nicht widerstehen und habe gleich mehrere Packungen meliertes Wollmisch „Stoppino“ von Online mitgenommen. Diesmal faul mit einem Anleitungsheft für „Männerstrick“. Die Modelle darin sind nicht besonders fantasievoll betitelt, „Herrenjacke“, „Rippenpullover“, „Jacke mit Reißverschluss“, etc, wie es sich wohl für Männer gehört.

Mein Freund war von dem Modell, das ich für ihn im Auge hatte (Nummer 03, ein „Pullover mit Strukturstreifen“) nicht besonders begeistert und hat sich stattdessen Modell 07, „Herrenjacke“, herausgesucht. Das auch noch in blau, der Farbe, die ich eigentlich für mich aufbewahren wollte. Aber was tut man nicht alles, um die Liebsten für das eigene spleenige Hobby zu begeistern… „Herrenjacke“ in blau ging in Produktion.

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Das Modell gefiel mir immer besser, je länger ich daran arbeitete. Es hat jede Menge verschiedene Muster und Strukturen. Die auffälligen Streifen werden durch rechts verschränkte Maschen gebildet, die in der Rückrunde abgehoben werden. Und schon allein für die schicke neue Art des Abkettens, die beim Kragenrand verwendet wird – ich nenne sie in Gedanken „faux i-Cord“ – war das Heft die Anschaffung wert. Dieser stabile Abkettrand wird durch abwechselnde linke Maschen und links abgehobene Maschen in der Hinrunde (mit Fadenführung vor der Arbeit), abwechselnde rechts abgehobene Maschen und rechte Maschen (wobei die in der Vorrunde links abgehobenen Maschen rechts gestrickt werden) mit Fadenführung hinter der Arbeit in der Rückrunde, und schließlich lockerem Abketten in der folgenden Hinreihe (ich habe hierbei je zwei Maschen zusammengestrickt) produziert.

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Die Jacke war mit Nadelstärke 6 eigentlich ziemlich schnell gestrickt, hat es dann aber knapp doch nicht mehr unter den Weihnachtsbaum geschafft.

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Das Spannen und Dämpfen habe ich erst mal auf wärmere Tage verschoben, hier wird im nassen, kalten Januarwetter im Moment nicht mal die normale Wäsche trocken…

Als letztes habe ich noch einen kleinen Gruß eingenäht, damit das Geschenk auch richtig verstanden wird 😉

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